Gutscheine sind nicht nur eine beliebte Variante um neue Kunden zu gewinnen, vor allem auch bei der Markteinführung neuer Angebote, sind diese ein willkommener Einstieg.

Laut einer Studie von Statista lösen 21% aller Online-Kunden regelmäßig Gutscheine beim Einkaufen ein. In lokalen Ladengeschäften sind es immerhin 12%.

Diese Zahlen zeigen uns, dass Gutscheine eine lukrative Möglichkeit im Bereich Kundengewinnung, Kundenbindung und Erhöhung des Kundenwertes (CLV = Costumer Lifetime Value) bieten können.

Doch wer denkt, es reicht einen Gutscheincode willkürlich an Kunden zu verteilen, der irrt. Vielmehr sollte eine Gutschein-Kampagne Teil einer durchdachten Strategie im eigenen Marketing und Vertrieb sein. Zumindest dann, wenn man auch Erfolge verbuchen möchte.

Die folgenden Punkte geben eine Orientierung, wie eine eigene Kampagne zum Erfolg führen kann.

Gutscheine nur an identifizierbare Interessenten bzw. Kunden ausgeben

Wenn du deine Gutscheincodes einfach nur auf die Webseite oder in eine E-Mail packst und sie jeder einlösen kann, dann hat das sicher einen durchaus positiven Effekt auf deinen Umsatz. Allerdings kannst du den Erfolg der Kampagne nur schwer messen. Du weißt zwar, wie viele Gutscheine du in Umlauf gebracht hast und kannst (im besten Falle) messen, wie viele davon eingelöst wurden, doch diese Zahlen helfen dir nur bedingt.

Viel mehr Sinn macht es daher, wenn du im Tausch für den Gutschein um eine E-Mail Adresse bittest. Somit ist die Herausgabe und die Einlösung des Gutscheins individualisiert und personalisiert. Damit kannst du beispielsweise statistische Auswertungen erheben, wenn du weitere Informationen, wie beispielsweise das Geschlecht oder die Postleitzahl sammelst.

Miss den Erfolg deiner Kampagne mit so vielen Faktoren wie möglich

Aus der bereits besprochenen Personalisierung folgt auch die bessere Auswertbarkeit deiner Kampagnen. Denn aus deinen Statistiken ergibt sich somit nicht nur die Quote der Einlösung. Mit der Erhebung weiterer Daten, findest du vielleicht heraus, dass 70% der Einlöser Frauen sind und nur 30% Männer.

So kannst du zukünftige Kampagnen noch besser auf deine Zielgruppe abstimmen. Entweder, in dem du dich fortan nur auf Frauen konzentrierst, oder aber zwei geschlechterspezifische Kampagnen schaltest. Dann wird Marketing wirklich relevant und persönlich.

Oder aber du stellst fest, dass 80% der Einlöser aus einem bestimmten Postleitzahlengebiet kommen. Die Möglichkeiten der Auswertung sind hier schier unbegrenzt und du kannst dein Marketing so zielgerichtet planen, dass du die Streuverluste auf ein Minimum reduzierst.

Automatisiere die komplette Auslieferung der Gutscheine inkl. Erinnerungen

Deinen Gutschein nur einmal per E-Mail zu verschicken oder auf einer Webseite zu platzieren, wird in den meisten Fällen zu wenig messbaren Ergebnissen führen. Vielmehr musst du bedenken, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer im Internet nur sehr gering ist. Denn auf uns wirken tagtäglich so viele Informationen ein, dass oftmals ein einziger Impuls nicht ausreicht, um eine Handlung im Gegenüber auszulösen.

Dabei hilft dir Marketing-Automatisierung bzw. professionelles E-Mail Marketing. Mit dem richtigen Anbieter kannst du dir ein automatisiertes System aufbauen, das die komplette Abwicklung der Auslieferung und Erhebung der Statistiken für dich automatisch übernimmt. Man nennt das auch einen Funnel.

Ein Beispiel:

Du erstellst eine Landingpage, auf der du deinen Gutscheincode anbietest. Diese Landingpage kann man aber nur erreichen, wenn man vorher seine E-Mail Adresse hinterlässt.

Diese Landingpage bewirbst du über Facebook-Werbeanzeigen und generierst somit zahlreiche E-Mail Adressen von Menschen, die deinen Gutschein wollen.

Manche von Ihnen werden den Gutschein sofort einlösen, andere vergessen es, wieder andere heben ihn sich auf und für manche ist er vielleicht nicht interessant.

Da du nun aber die E-Mail Adressen von allen hast, weißt du ganz genau, wer deinen Gutschein schon eingelöst hat und wer nicht.

Diejenigen Kontakte, die ihn noch nicht eingelöst haben, kannst du nun mit einer Reihe voll-automatisierter E-Mails zur Einlösung bewegen. Damit kannst du deine Einlöse-Raten ohne zusätzlichen Mehraufwand noch weit nach oben skalieren.

Das interessante daran ist, dass dich dein E-Mail Marketing kein Geld kostet, denn sobald du die E-Mail Adresse eines Kontakts rechtssicher in deinem Verteiler hast, kannst du ihn solange E-Mails schicken, bis er sich wieder austrägt.

In der folgenden Grafik siehst du, wie so ein Funnel aussehen kann. Dabei ist das Hauptangebot ein Produkt, das im Beispiel 18,95€ kostet. Die einzelnen Zahlen zeigen dir, wie viele Kontakte in den Schritt konvertiert wurden. Ausgegangen sind wir dabei von 4000 Menschen, die über Facebook-Werbeanzeigen gewonnen wurden. Die Zahlen in % sind die jeweilige Konversationsrate, also die Rate wie viele Menschen den nächsten Schritt gegangen sind.

Für solche automatisierten Lösungen gibt es heutzutage zahlreiche Software-Lösungen (SaaS). In meinem Unternehmen nutze ich die folgenden beiden Tools:

  1. Klick-Tipp für die E-Mail Automatisierung (Mein Angebot: 1 Monat für 1 € inkl. Splittestclub im Wert von 444,00 €)
  2. Digistore24 für den Bezahl- und Bestellprozess (kostenlos, nur 7,9% pro Bezahlvorgang)

Eine eigene Webseite ist dafür natürlich erforderlich. Reinweg die entsprechenden Unterseiten (Landingpages) müssen noch angelegt werden. Danach arbeitet dieses System für dich völlig selbständig, ohne dass dein Zutun erforderlich ist.

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