Die E-Mail ist der neue Euro

Die E-Mail ist der neue Euro

Behandle E-Mail Adressen wie kostbare Perlen. Denn mit zunehmender Digitalisierung sind persönliche Daten dein Wettbewerbsvorteil.

Das Internet startete Ende der 90er, damals war die Anonymität im geschäftlichen Bereich selbstverständlich. Inzwischen geht jeder Schritt in Richtung Personalisierung, Gesicht zeigen. Interessenten und Kunden wollen persönlich angesprochen werden. Gleich ob es von einem Mitarbeiter, einer E-Mail oder einem Chat-Bot ist. Denn egal wie sich Marketing und Vertrieb auch verändern, eines bleibt immer gleich.

Menschen kaufen von Menschen.

Vorteile haben dabei diejenige Unternehmer, die ihre Kunden und Interessenten kennen. Es ist einfacher an einen Bekannten etwas zu verkaufen, als an einen Fremden. Wenn ich weiß, wie mein Kunde denkt, fühlt und was ihm wichtig ist, kann ich besser auf seine Bedürfnisse eingehen. Deswegen sind personalisierte Daten in der freien Wirtschaft wahre kostbare Perlen.

Nutzerdaten geben uns die Möglichkeit über verschiedene Wege mit unseren Interessenten und Kunden in Verbindung zu bleiben. Auch wenn diese den Kontakt aktuell nicht selbst pro-aktiv suchen. Doch mit einer Telefonnummer können wir anrufen, mit der E-Mail eine E-Mail schreiben, wir können mit ihnen Chatten, Briefe versenden oder einfach aus den Daten unserer Kontakte lernen und Rückschlüsse ziehen.

Dabei sollte niemals das Ziel sein, die Kunden so weit wie möglich finanziell auszuquetschen. Vielmehr geht es um Relevanz und die persönliche Note. Denn wenn ich weiß, dass mein Kunde bestimmte Angebote meines Unternehmens bereits schon erworben hat, kann ich ihm weitere Werbung dafür ersparen. Gleichzeitig kann ich Rückschlüsse darauf ziehen, dass diejenigen, die mein Angebot A erworben haben, vielleicht auch Interesse an meinem Angebot B haben.

Das ist in Zeiten von Spam und Werbeüberflutung enorm wichtig. Denn niemand hat etwas gegen gut verpackte Werbung. Doch wir alle haben etwas gegen Werbung, die nicht zu uns passt.

Der Wert von Daten in Krisenzeiten

Ein anderes Szenario eröffnet sich in Krisenzeiten. In der aktuellen Corona-Krise haben wir gelernt, dass plötzlich die reale Verbindung zwischen Unternehmen und Kunden gekappt werden kann. Gastronomen, Messeveranstalter, Eventagenturen, Massagestudios, Friseure, Einzelhändler – alle haben es erlebt. Von einen Tag auf die anderen kamen die Kunden nicht mehr. Entweder weil sie nicht wollten, konnten oder durften.

Keine Chance in Krisenzeiten diese Kunden zu erreichen, um weiterhin mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Wobei, eine Chance gibt es schon. Denn wenn ich die persönlichen Daten meiner Kunden habe, wie beispielsweise die E-Mail, Telefonnummer, das Facebook-Profil oder die Adresse, dann kann ich meine Kunden weiterhin kontaktieren. Im Artikel »Was Unternehmer von den aktuellen Gewinnern der Krise lernen können« finden sich zahlreiche Beispiele, wie Unternehmen Ihr Angebot auf digitale Geschäftsmodelle erweitern können. Doch die Grundlage hierfür sind immer die Daten. Ohne diese, kein Kontakt.

Wie du an die Daten kommst

Es gibt verschiedene Wege an Daten zu kommen. Der einfachste Weg ist, dass deine Kunden diese während der Angebotsphase oder beim Bestellprozess bei dir hinterlassen. So baust du dir über die Zeit einen gesunden Stamm an Kundendaten auf. Im Besten Falle verwaltest du diese in einem geeigneten CRM-System, wie beispielsweise Zoho CRM.

Eine weitere Möglichkeit an die Daten deiner Kunden zu kommen ist ein Anmeldeformular auf deiner Webseite. Beispielsweise weil du dort etwas kostenlos anbietest, also ein sogenanntes Freebie. Hier einige Beispiele:

  • ein eBook
  • eine Fallstudie
  • einen Report
  • einen Gratis Testzugang
  • einen Gutschein
  • ein Gewinnspiel
  • Test/Quiz
  • Webinar
  • Produktmuster
  • Gratis Kurs
  • Checkliste

Somit generierst du die E-Mail Adresse deiner Kunden und kannst diese im Nachhinein per E-Mail in deine Kampagnen laufen lesen. Du tauschst also dein kostenfreies Angebot gegen Kundendaten. Im Marketing spricht man dabei von einem Leadmagneten.

Achte allerdings darauf, dass du die Daten rechtssicher sammelst. So beugst du bösen Überraschungen vor. Es gehört eine gut angepasste und korrekt formulierte Datenschutzerklärung definitiv dazu. Deine Marketingagentur oder dein Rechtsanwalt können dich dazu beraten.

Warum die Daten dir gehören sollten

Nun könntest du natürlich auch einfach Werbung auf Facebook, Google, Xing und Co. schalten, wenn du etwas verkaufen willst. Das ist vollkommen richtig und auch wir tun das in unserer Agentur. Allerdings schalten wir in den meisten Fällen nur Werbung, um eine E-Mail Adresse zu generieren. Wir bewerben also den Leadmagneten.

Das hat zwei Gründe.

  1. Du bezahlst weniger für einen Lead als für einen neuen Kunden.
  2. Mit der E-Mail Adresse gehört der Kontakt dir. Ansonsten gehört er weiterhin dem Plattformbetreiber wie Facebook und Co.

Das heißt, du müsstest jedes Mal wieder neues Werbe-Budget investieren, um die gleichen Kontakte auf den sozialen Medien zu erreichen. Hast du hingegen einmal die E-Mail Adresse eines Kontakts generiert, kannst du sie solange „bespielen“, wie der Kontakt in deiner Liste bleibt. Deswegen ist es wichtig, dass deine E-Mail Inhalte persönlich, relevant und erwartet sind. Das erhöht die Lebenszeit deiner Abonnenten drastisch. Dass es guter anspruchsvoller Content mit Mehrwert sein sollte, versteht sich von selbst.

So lernst du automatisiert deine Kontakte kennen

Mit Tools wie Klick Tipp hast du ein unglaublich mächtiges Werkzeug in der Hand, was das Auswerten deiner Daten angeht. Denn Klick-Tipp ist ein tag-basiertes E-Mail Marketing System. Das heißt, mit jeder Aktion, die ein Kunde durchführt, bekommt er ein tag. Ein tag ist wie eine Art Notiz oder Beschriftung. Beispielsweise kann bei der Eintragung in ein bestimmtes Formular ein tag vergeben werden. Oder wenn der Kontakt eine bestimmte E-Mail öffnet oder einen Link klickt. Das tag kann er aber auch beim Aufruf einer bestimmten Webseite bekommen, beim Download eines PDF, beim Absenden eines Formulars oder beim Kauf eines Produktes.

Dadurch sammeln deine Kontakte aktiv ihre tags automatisiert. Du musst sie also nur zu einer Handlung motivieren. Jedes Mal, wenn sie diese Handlung durchgeführt haben, kannst du das anhand der tags messen. Somit kannst du Kontakte unterscheiden, die bestimmte Handlungen durchgeführt oder nicht durchgeführt haben. Beispielsweise Kunden und Nicht-Kunden. Das macht vor allem dann Sinn, wenn du sie in deinen Kampagnen unterschiedlich behandeln möchtest. Denn auch die Kampagnen können vollkommen automatisiert gestartet werden, je nachdem welches tag dein Kontakt hat.

Mit diesen Tools generierst du E-Mail Adressen

Wir generieren unsere E-Mail Adressen vorwiegend über die folgenden Tools.

Fazit

Daten zu erfassen und auszuwerten wird mit zunehmender Digitalisierung der Welt immer wichtiger. Im Besten Falle hast du eine kleine Strategie erstellt, was mit den Daten passieren soll bzw. wie du damit umgehst. Denn alleine das Sammeln der Daten bringt dir keine Vorteile. Erst das Auswerten, Verstehen und die Implementierung in deine Marketing-Kampagnen, wird dir den gewünschten Erfolg bringen.

Gern unterstützen wir dich bei der Beratung, wie du in deinem Unternehmen Daten sammeln, auswerten und für dich nutzen kannst.

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